Morgenpost im Strandhotel Heringsdorf vom 17. August 2008

Unser Fitnesstipp für morgen
Nordic Walking für Einsteiger und Fortgeschrittene von Mo bis Sa um 8.00 Uhr
Treffpunkt: an der Rezeption (Stöcke werden gestellt!)

Unser Veranstaltungstipp für heute
15.00 Uhr „Kräuterbegehung“
Erkunden Sie gemeinsam mit unserem Koch unseren Kräutergarten. Vielleicht entdecken Sie das ein oder andere Ihnen bekannte Kraut.
Treffpunkt: Küche/ Büfett

Unser Ausflugstipp
Das Wasserschloss in Mellenthin auf Usedom

Über eine steinerne Brücke gelangen Sie zum Wasserschloss Mellenthin. Bauherr war 1575  „Rodiger von Ninkirchen“, Baumeister des Schlosses war vermutlich der Italiener Antonio Wilhelmi. Die Brücke über den Schlossgraben wurde 1942 in ihrer heutigen Ansicht gebaut. Im Haus befindet sich eine Gaststätte von Familie Fidora. Hier finden mittelalterliche Ritterbuffets statt. Zur DDR-Zeit befanden sich im Mellenthiner Schloss kommunale Einrichten, wie ein Kindergarten.

Unser Bartipp
Blue Angel (Cointreau, Limette, Rohrzucker, Orangensaft, Spritzer Blue Curacao) für 3,50 €

Unsere Morgenpost finden Sie auch im Internet unter:
www.strandhotel-heringsdorf.de

Usedomer Inselwetter
Vormittags wechseln sich Sonne, Wolken und Schauer ab, am Nachmittag ist der Himmel bei 19 Grad wechselnd bewölkt.

Historisches
Die Hubbrücke Karnin ist eine 1933 eröffnete und 1945 zerstörte Eisenbahnbrücke über den Peenestrom. Sie war Bestandteil der ehemaligen Eisenbahnlinie von Ducherow nach Swinemünde. Das Hubteil der Brücke steht seit Kriegsende unveränderte als Ruine und technisches Denkmal mitten im Peenestrom. Es wurde für die Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland vorgeschlagen. Die Brücke hatte eine Gesamtlänge von 360 Metern, die Länge des Hubgerüstes betrug 51,7 Meter, die Höhe 35 Meter. Die Brücke war bis zu ihrer Zerstörung am 28. April 1945 die wichtigste Verkehrsanbindung von Usedom an das Festland. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke von der Wehrmacht gesprengt, um der Roten Armee den Vormarsch zu erschweren. Zerstört wurden dabei die insel- und festlandseitigen Flutbrücken, die eigentliche Hubbrücke blieb unbeschädigt. Begründet wurde das Verschonen des Mittelteiles mit den im Stettiner Haff operierenden deutschen Marineeinheiten, denen man einen Fluchtweg in die Ostsee offen halten wollte. Nach dem Krieg wurde die Bahnverbindung und mit ihr die Brücke nicht mehr aufgebaut, weil ein Teil der Strecke nun über polnisches Gebiet Usedoms bei Swinemünde verlief. Die zerstörten Überbauten wurden in den fünfziger Jahren entfernt und verschrottet. Die in den sechziger Jahren durchgeführten Planungen zum Wiederaufbau der Brücke sind bisher immer wieder gescheitert. Ihre Verkehrsaufgabe wird derzeit von der Peenebrücke Wolgast übernommen, die als kombinierte Eisenbahn- und Straßenbrücke ausgeführt wurde.

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