Morgenpost im Strandhotel Heringsdorf vom 29. August 2008

Unser Fitnesstipp
Montag bis Samstag um 8.00 Uhr – Nordic Walking für Einsteiger und Fortgeschrittene mit unserem DSV-Trainer Manfred Burda 
Treffpunkt: Rezeption (Stöcke werden gestellt!)

Unser Fitnesstipp für morgen
8.30 Uhr Wassergymnastik im Pool
Treffpunkt: Sindbad-Therme (Badesachen) 

Unser Veranstaltungstipp für heute
ab 19.00 Uhr spanischer Abend
Kulinarische sowie musikalische Verführung. Erleben Sie das Duo „EL ABRAZO“.

Unser Veranstaltungstipp für morgen
16.00 Uhr Gemeinsamer Besuch der Kunstgalerie Benz, Führung und Erklärung zu den Holz-Skulpturen und Bildern von Klaus Hack.

Usedomer Inselwetter
Vormittags ist es bei 17 Grad regnerisch, am Nachmittag ist der Himmel bei 19 Grad wechselnd bewölkt.

Unser Bartipp 
Sangria-Bowle für 4,50 €

Unsere Morgenpost finden Sie auch unter
www.strandhotel-heringsdorf.de

Unser Ausflugstipp 
Halbinsel Gnitz mit Besichtigung des Großsteingrabes bei Lütow:
Etwa 300 m außerhalb von Lütow führt ein Wanderweg, der frühere Kirchsteig, nach Netzelkow am einzigen noch erhaltenen Großsteingrab der Insel vorbei. 1826 war Pastor Meinhold dabei, als erste Ausgrabungen durchgeführt wurden.
Er schrieb seine Empfindungen in phantasiereichen Worten nieder. “Prächtig türmt sich das Mal der grauen Vorzeit“, stammt aus diesen Niederschriften. Erst 1936 wurde die Stätte archäologisch untersucht, wurden wertvolle Gegenstände der Jungsteinzeit entdeckt und gesichert. Diese Gegenstände befinden sich heute im Stettiner Museum. Gehen Sie vor der Rückfahrt noch Kaffee-Trinken im Achterlieger in Netzelkow und begutachten Sie die stolzen Segelyachten, die dort vor Anker liegen. 

Historisches
Die Stadt Vineta
Der Sage nach ist Vineta bei einer Sturmflut vor Koserow (Usedom) untergegangen. Grund sei der moralische Verfall der Stadt, der „Hochmut und die Verschwendung der Bewohner“ gewesen. Dabei gab es eine Warnung: Drei Monate, drei Wochen und drei Tage vor dem Untergang der Stadt erschien sie über dem Meer mit allen Häusern, Türmen und Mauern als farbiges Lichtgebilde. Die Ältesten rieten allen Leuten daraufhin, die Stadt zu verlassen, denn sehe man Städte, Schiffe oder Menschen doppelt, so bedeute das immer den Untergang. Doch die Bewohner Vinetas kümmerten sich in ihrem Mangel an Demut nicht darum. Niemand beachtete auch die allerletzte Warnung: Einige Wochen später tauchte eine Wasserfrau dicht vor der Stadt aus dem Meer und rief dreimal mit hoher, schauerlicher Stimme:
„Vineta, Vineta, du rieke Stadt, Vineta sall untergahn, wieldeß se het väl Böses dahn“
(Vineta, Vineta, du reiche Stadt, Vineta soll untergehn, denn sie hat viel Böses getan).
Noch heute sollen Glocken aus den Tiefen des Meeres zu hören sein.
Und der Mythos „Vineta“ lebt weiter. Jedes Jahr finden auf der Ostseebühne Zinnowitz die beliebten „Vineta – Festspiele“ statt.

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