Morgenpost im Strandhotel Heringsdorf vom 24. September 2008

Unser Ausflugstipp

Mühle in Pudagla

Mühle in Pudagla

Mühle und Schloss Pudagla
Etwas außerhalb des Ortes in Richtung Neppermin steht die restaurierte Bockwindmühle aus dem Jahr 1856. Freunde alter Technik können in deren Inneren hautnah die Funktionsweise der alten Mechanik studieren und während des Erntedankfestes diese in voller Funktion erleben. Im Ort sind außerdem die Reste des ehemals mächtigen Prämonstratenklosters zusehen, auf dessen Mauern der Pommernherzog Ernst Ludwig 1574 einen Witwensitz mit einem Renaissanceportal für seine Mutter errichten ließ.

Unser Fitnesstipp für heute
14.30 Uhr – Autogenes Training
Treffpunkt: im Wintergarten-Ruheraum (mit Voranmeldung, max. 5 Teilnehmer)

16.00 Uhr – Nordic Walking für Einsteiger & Fortgeschrittene
Treffpunkt: Rezeption (Stöcke werden gestellt)

Unsere Fitnesstipps für morgen
8.30 Uhr – Rückengymnastik
Treffpunkt: Wintergarten-Ruheraum (mit Voranmeldung, max. 4 Personen)

16.00 Uhr – Nordic Walking
Für Einsteiger & Fortgeschrittene
Treffpunkt: Rezeption (Stöcke werden gestellt)

Unser Veranstaltungstipp für heute
18.00 Uhr – Pianomusik im Restaurant

Unser Veranstaltungstipp für morgen
16.00 Uhr – Kremserfahrt in das romantische Hinterland der Insel mit Picknickstop
12,00 € pro Person (mind. 7 Teilnehmer)

21.00-23.00 Uhr
Mitternachtssauna mit geeisten Früchten, Algentee-Getränk und Aufgüssen

Usedomer Inselwetter
Vormittags heiter bis wolkig bei etwa 12 Grad, bis zum Abend sehr sonnig bei maximal 16 Grad.

Unser Bartipp
Paradise (Gin, Apricot Brandy & Orangensaft) für 3,50 €

Historisches

Kleckerburg

Kleckerburg


Die Sandburg
Das längere Verweilen am Strand und die Suche nach Windschutz gaben vielen Erwachsenen Anlass für eine eigentümliche Freizeitbeschäftigung, deren Ursprung im Burgenbau der Kinder zu suchen ist. Da bei erwachte das Kind im Manne und aus dem Spiel wurde eine von den Herren der Schöpfung generalstabsmäßig geplante Strandarbeit. Denn schließlich sollte innerhalb weniger Stunden eine Sandburg entstehen. Natürlich war jeder bestrebt, die größten Erdbewegungen durchzuführen. Galt es doch, mit der Burg den Nachbarn auf Distanz zu halten und für den krönenden Mittelpunkt der Burg, den Strandkorb, das nötige Umfeld zu schaffen. Für die Sandburg als architektonische Meisterleistung war selbstverständlich auch die künstlerische Gestaltung wichtig. Hierzu musste die Außenwand angefeuchtet werden, um sie danach etwa mit Muscheln und Seetang zu verzieren.
An diesen „niederen“ Arbeiten durften sich dann auch Frauen und Kinder beteiligen, wobei das Wassertragen in der Hitze und in voller Bekleidung sicherlich kein reines Vergnügen bereitete. War dann ein solches Kunstwerk fertig gestellt, wurden oft der Heimatort und die politische Einstellung mit den dazugehörigen Fahnen und Wimpeln der Öffentlichkeit preisgegeben. Das so entstandene Fahnenmeer war eines Staatsbesuches durchaus würdig. Da aufgrund des Windes und der Wellen täglich ausgiebige Reparaturarbeiten durchzuführen waren, gab es damals am Strand keinerlei Langeweile und immer genügend Gesprächsstoff.

 

Unsere Morgenpost finden Sie auch im Internet unter
www.strandhotel-heringsdorf.de
strandhotel.wordpress.com

 

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