Faszinierende Frau

Manfred Flügge

Manfred Flügge

 

Manfred Flügge stellte sein Buch über Marta Feuchtwanger vor.

Leider reisten Lion und Marta Feuchtwanger in den zwanziger Jahren nicht von Berlin nach Usedom, sondern auf die Insel Rügen. Dies bedauerte Manfred Flügge als er am Sonnabend im Strandhotel seine kürzlich im Aufbau Verlag erschienene Biografie „Die vier Leben der Marta Feuchtwanger“ vorstellte. Sonst hätte man sicher über die Spuren in der hiesigen Geschichte reden können. Der Berliner Autor, der bereits im vorigen Jahr einen der traditionellen Historischen Abende zu Heinrich Mann bestritten hat, kam gern wieder ins Strandhotel. Wiederholt hatte Lion Feuchtwanger versucht, einen Roman über seine Frau zu schreiben. Manfred Flügge stellte dem interessierten und begeisterten Publikum das faszinierende Bild einer modernen Frau mit ihrer eigenen Form der Emanzipation vor, eine einflussreiche Anregerin, eine blendende Erscheinung bis ins hohe Alter, Sportlerin, große Liebende, Emigrantin und Repräsentantin, auch Märtyrerin zuweilen, Gefährtin eines schwierigen Kompagnons, an dessen Größe und Irrtümern, Engagement und Freiheitswillen sie teilhatte. Ein Leben zwischen zwischen München, Berlin, Sanary-sur-Mer und Los Angeles.

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